Bayerische Radball Meisterschaft

Steiner Radballer machen Finale zum Familientreffen
Bei den bayerischen Meisterschaften glänzt der RMC Lohengrin in sportlicher Hinsicht und auch als Veranstalter

Das fränkische „bassd scho“ gilt aus dem Mund von Kurt Mlady, Vorsitzender des RMC Lohengrin, fast schon als Lobhudelei. Nach den ersten Bayerischen Meisterschaften im Radball in Stein bekam der „Chef“ der Organisation, an der nahezu der gesamte Verein beteiligt war, für die zwei reibungslos verlaufenen Tage in der Sporthalle Am Weihersberg einhelliges Lob zu hören: Es hat alles gepasst.

Eventuelle Nachfolger hat Steins Vorsitzender in seiner Funktion als Landesverbandstrainer nicht gesehen und auch nicht erwartet. Eine Ausnahme könnten die U15-Sieger Michael Griesser/Josef Metzger (Kissing) bilden, denn sie verfügen laut Mlady „über das Potenzial, um bei weiterer positiver Entwicklung auch höherklassig eine Rolle zu spielen“. Ansonsten sind noch große Anstrengungen nötig, um Radball in Bayern leistungsmäßig nach vorne zu bringen. Da macht auch der RMC Lohengrin trotz intensiver Bemühungen im Nachwuchsbereich mit so namhaften Trainern wie Bernd und Gerhard Mlady keine Ausnahme. Lediglich die U17 mit Lukas Kohl/Oliver Hergenröther schaffte es als Dritte aufs Siegerpodest.

BM 2012: Gerhard und Bernd im Interview mit Charly Hilpert

Sportlich setzten die sechs Mannschaften der Eliteklasse mit dem Steiner Bundesliga-Duo Bernd und Gerhard Mlady an der Spitze erwartungsgemäß die Maßstäbe. Im „Familien-Finale“ schenkten Robert Mlady und Michael Birkner, Letzterer auch ein halber Mlady, den Favoriten nichts und bewiesen, dass auch in der 2. Bundesliga die Spezialräder und der Ball auf hohem Niveau beherrscht werden. Ihr 1:0 hatte relativ lange Bestand, aber am Ende hieß es 7:4 für Stein I, das clever und reaktionsschnell jede Schwäche des Gegners nutzte.

Wichtiger noch als die zwei Plätze ganz oben auf dem Siegerpodest — Stein III musste sich kurzfristig mit Gerrit Volkert für den verletzt ausgefallenen Dominik Steiner an der Seite von Kai Semmelmann mit Rang sechs begnügen — war der Anschauungsunterricht der Cousins Bernd und Gerhard, Aushängeschilder der bayerischen Radballer, für den nahezu komplett versammelten Nachwuchs in den Alterklassen U19, U17, U15 und U13. Wer von den jungen Spielern nicht selbst in Aktion war, verfolgte ebenso wie die Zuschauer vor allem ihre Auftritte.

Eventuelle Nachfolger hat Steins Vorsitzender in seiner Funktion als Landesverbandstrainer nicht gesehen und auch nicht erwartet. Eine Ausnahme könnten die U15-Sieger Michael Griesser/Josef Metzger (Kissing) bilden, denn sie verfügen laut Mlady „über das Potenzial, um bei weiterer positiver Entwicklung auch höherklassig eine Rolle zu spielen“. Ansonsten sind noch große Anstrengungen nötig, um Radball in Bayern leistungsmäßig nach vorne zu bringen. Da macht auch der RMC Lohengrin trotz intensiver Bemühungen im Nachwuchsbereich mit so namhaften Trainern wie Bernd und Gerhard Mlady keine Ausnahme. Lediglich die U17 mit Lukas Kohl/Oliver Hergenröther schaffte es als Dritte aufs Siegerpodest.

Bernd und Gerhard Mlady (mitte Stein I) vor Robert Mlady und Michael Birkner (links Stein II) bei den Bayerischen Meisterschaften.