Platz fünf weiter im Visier

Steiner Radballer können es in die Endrunde schaffen

Das Formbarometer bei den Bundesliga-Radballern des RMC Lohengrin Stein steigt. Den fünften Tabellenplatz, der am Ende zur Teilnahme an den zwei Final-Five-Turnieren und der Endrunde um die deutsche Meisterschaft berechtigt, müssen Bernd und Gerhard Mlady am letzten Spieltag (2. Juni) aber noch gegen die nur einen Punkt schlechter RSG Ginsheim verteidigen.

„Wir waren ganz anders drauf als bei unserem Heimspieltag, haben ruhig und gut gespielt“, zog Trainer Peter Mlady insgesamt zufrieden Fazit nach den sechs Punkten aus vier Spielen beim SV Eberstadt, konstatierte jedoch auch, „dass wir noch nicht wieder das Niveau des Vorjahres erreicht haben, dass die Lockerheit fehlt“.

Ein bisschen Glück fehlte auch – gleich zum Auftakt gegen Gastgeber Eberstadt, der mit vier Siegen wieder die Tabellenführung übernahm. Die Mladys waren jederzeit gleichwertig, ließen sich nicht von der Stimmung in der Halle aus der Ruhe bringen. Aber die Chancenverwertung war schlecht, dreimal klatschte der Ball an den Pfosten. Endstand: 0:2.

Etwas aus dem Ergebnisrahmen fiel danach das Steiner 3:9 gegen „Angstgegner“ SV Ehrenberg. „Gegen die geht für uns gar nichts, da haben wir noch keinen Punkt geholt“, fasste der Trainer das Geschehen zusammen. Das Warum beantwortete er zwar erst mit einem „Ich-weiß-auch-nicht“, hatte dann jedoch eine sportliche Erklärung parat: Mike Pfaffenberg, der routinierte Feldspieler, geht bei seinen Störaktionen hohes Risiko ein und spekuliert viel. Mit durchschlagendem Erfolg gegen die jungen Steiner _ „leider wie immer“ (Peter Mlady).

Gerhard (links) und Bernd Mlady haben die DM-Endrunde weiter im Blick