Gezielte Jugendarbeit am Keller

Das Herz des fränkischen Radsports schlägt noch immer am Reichelsdorfer Keller
Die Radrennbahn am Reichelsdorfer Keller ist nach wie vor die wichtigste Basis für die Nachwuchsarbeit der fränkischen Radsportvereine. Auch in dieser Saison war die traditionsreiche Piste von April bis September jede Woche Zentrum und Treffpunkt für die radsportbegeisterten Jugendlichen der Region. Nicht nur bei den beliebten „Mittwochabendrennen“ waren die Jüngsten regelmäßig und gerne zur Stelle. Auch an fast allen Montagen waren die Trainer und Betreuer mit ihren Schützlingen im Einsatz.
„Gezielte Jugendarbeit braucht einfach Zeit und auch viel Geduld“ sagt Frank Schwarz vom RC Wendelstein, der sich zusammen mit Anke Pfeifer und Mathias Reitenspieß um die Schüler und Jugendlichen kümmert. „ Vor allem für ganz Kleinen muss man die richtige Dosierung für ein zwangloses aber trotzdem sinnvolles Trainingsprogramm finden, denn bei ihnen gibt es doch große Unterschiede in der körperlichen Konstitution und natürlich auch bei ihrer Motivation“, weiß Mathias Reitenspieß, der diese wichtigen Punkte bei seinem Trainingsprogramm stets im Auge hat. Mit ihm freut sich auch Bahnchef Andreas Zentara über die rege Beteiligung der jüngsten Radsportler. „ Dass die Zahl der Teilnehmer beim Training der Jüngsten weiterhin angestiegen ist beweist, dass man hier am Reichelsdorfer Keller auf dem richtigen Weg ist“, sagt Andreas Zentara, der als 1. Vorsitzender des „Verein-Sportplatz“ Jahr für Jahr eng mit den fränkischen Vereinen und deren Funktionären zusammenarbeitet. Noch immer gilt der Satz, den der unvergessene Herpersdorfer Altmeister Karl Kittsteiner einst prägte: „Das Herz der fränkischen Radsportler schlägt am Reichelsdorfer Keller!“

...am Keller fühlten sich die Jüngsten wohl